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Erdbeben auf Hawaii

[28.06.2018]

Aufgrund des Ausbruchs des Kilauea auf der US-amerika­nischen Pazifik­insel Hawaii wird die Region seit mehr als einem Monat von etlichen Erdbeben heimgesucht.


Ende April diesen Jahres nahm die vulkanische Aktivität des Kilauea auf Hawaii deutlich zu und es kam zu ersten Ausbrüchen. Die Erdbebenhäufigkeit nahm zu diesem Zeitpunkt noch nicht spürbar zu. Erst ab dem 1. Mai stieg die übliche Häufigkeit von 10 bis 20 Beben pro Tag auf rund 100 Beben an.


Eine weitere Steigerung erfuhr die Bebenrate einige Wochen später ab dem 28. Mai. Die Rate stieg auf 200 bis 500 Beben pro Tag an. Die Stärke der Erdbeben lag dabei meist bei 2 bis 3 Magnituden, seltener bei bis zu 5. Damit bleiben sie meist im nicht spürbaren Bereich.


Seit Mitte Juni hat sich die Bebenhäufigkeit ein weiteres Mal gesteigert. 500 bis fast 800 Erschütterungen werden seitdem täglich gemessen. Der Rekord liegt derzeit bei 783 meist schwachen Beben an einem Tag. Wie sich dieser Trend weiterentwickelt, ist noch nicht klar. Die Steigerung der Bebenhäufigkeit auf der Südinsel von Hawaii hat derzeit noch keinen Einfluss auf die Entwicklung in der restlichen Welt.


Redaktion meteo.plus