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Doch kein Negativrekord

[19.03.2018]

Die Eisausdehnung am Nordpol erreichte Anfang März einen hohen Stand für diesen Winter, lag aber unter dem bisher niedrigsten festgestellten Maximum, das im letzten Jahr gemessen wurde. Aber das war nur vorläufig.


Wie bereits am 8. März berichtet, erreichte das Maximum der Eisausdehnung am Nordpol am 1.3. diesen Jahres mit 14,357 Millionen Quadratkilometern ein Maximum. In den folgenden Tagen ging die Ausdehnung wieder deutlich zurück und ein neuer Negativrekord wurde in den Klimastatistiken erfasst.


Letztes Jahr wurde am 5.3. mit 14,447 Millionen Quadratkilometern das Maximum erreicht. Nach einem beginnenden Rückgang erfuhr es jedoch bis zum 14.3. noch einmal eine Zunahme, die aber den Höchstwert nicht mehr übertraf. Somit wurde auch im letzten Jahr ein neuer Negativrekord verzeichnet.


Dieses Jahr kam es jedoch anders. Dem Rückgang nach dem 1.3. folgte ebenfalls eine erneute Eiszunahme, die aber am 14.3. das bisherige Maximum des Winters übertraf. Dieser liegt nun mit 14,504 Millionen Quadratkilometern sogar ganze 57.000 Quadratkilometer über dem niedrigsten registrierten Maximum des Vorjahres.


Damit hat der derzeitige Winter in den nördlichen Polargebieten einen erneuten Negativrekord verhindert. Da die Eisausdehnung nun jahreszeitbedingt wieder zurückgeht, gilt es als unwahrscheinlich, dass noch einmal ein höheres Maximum auftreten könnte. Doch für einen aussagekräfitgen Trend variieren die Werte derzeit noch zu stark.


Redaktion meteo.plus