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Ozeane im Süden kühlen sich ab

[03.02.2018]

Die aktuellen Messungen der Satelliten weisen darauf hin, dass sich die Ozeane der Südhemisphäre derzeit deutlich abkühlen. Teilweise sind auch die tropischen Regionen betroffen.


Im weltweiten Durchschnitt hat sich die untere Troposphäre nur wenig abgekühlt. Die Trends der einzelnen Hemisphären sowie der Kontinente und Ozeane sind hingegen deutlich unterschiedlicher. So ist die Nordhemisphäre insgesamt leicht wärmer geworden, die Südhemisphäre jedoch deutlich kühler. Dort liegt der Durchschnitt derzeit unter dem Mittelwert der letzten 20 bis 25 Jahre.


Den größten Anteil der Abkühlung im Süden trugen die Ozeane bei. Während die Landflächen nur leicht wärmer wurden, kühlten die Ozeane deutlich ab. Auch in den Tropen herrscht derzeit der gleiche Trend vor. Dennoch sind die Wassertemperaturen im Norden stark angestiegen.


Die Landflächen sind im Norden etwas wärmer geworden, im Süden etwas weniger stark. In den tropischen Regionen hingegen ist es deutlich kühler geworden. Das Temperaturniveau liegt dort derzeit weit unter dem Durchschnitt der letzten 30 Jahre.


Wie auch im letzten Monat kann es deutliche Unterschiede zwischen den flächenhaften Satellitenmessungen und den punktuellen Messwerten der Wetterstationen und deren weltweite Interpolation geben. Die regionalen Trends sollten jedoch ähnlich sein.


Redaktion meteo.plus