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Schneebedeckung geht weniger zurück

[11.09.2021]

Die Entwicklung der Schnee­menge der Nord­hemi­sphäre hat sich im August ähnlich ver­halten wie in den Monaten zuvor. Zeichnet sich eine Wende ab?


Im August erreicht die schneebedeckte Fläche in der Nordhemisphäre üblicherweise ihre geringste Ausdehnung. Dies war auch in diesem Jahr wieder der Fall. Der Rückgang ist jedoch etwas weniger stark ausgefallen wie in den letzten Jahren. Schon im Juni und Juli diesen Jahres lagen die Ausmaße der schneebedeckten Fläche über den Werten der Vorjahre. Dies gilt nun auch für den August 2021.


Ob es sich bei der weniger starken Verringerung um eine Trendwende oder nur um ein kurzfristiges Phänomen handelt, ist noch unklar. Denn ein Blick auf die kommenden Monate kündigt ähnliche Verhältnisse an.


Der September weist schon seit rund 50 Jahren nur geringe Veränderungen auf. Der langfristige Trend ist neutral. Doch die Monate Oktober und November steigern schon seit den 80er und 90er Jahren ihre Schneebedeckung. Es ist daher davon auszugehen, dass auch dieses Jahr wieder steigende Werte erreicht werden oder zumindest der Trend erhalten bleibt.


Die nachfolgenden Monate von Dezember bis in das kommende Jahr hinein weisen hingegen leicht abnehmende Trends auf. Die Werte liegen aber trotz der Abnahme noch auf dem Niveau der 90er Jahre. Zwischenzeitlich gab es eine Zunahme, die sich in den letzten Jahren wieder abbaute. Gegenüber den 70er und 80er Jahren sind die Abnahmen bisher gering ausgefallen.


Redaktion meteo.plus