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Weltweit leicht wärmer

[09.01.2020]

Die welt­weiten Messungen der Satelliten zeigen einen leichten Anstieg der Tem­peraturen. Nur in wenigen Regionen ist es weniger zu warm als noch im letzten Monat.


Der Dezember 2019 war fast 0,8°C zu warm. Noch einmal 0,09°C mehr als im vorangegangenen November. Gegenüber den letzten Monaten lag damit die klimatische Abweichung nicht mehr ganz so hoch, doch sie befinden sich weiterhin auf sehr hohem Niveau.


Die Satelliten haben meist nur gestiegene Abweichungen registriert. In der Nordhemisphäre war es demnach 0,95°C zu warm, im Süden 0,64°C. In den Tropen fiel die Steigerung auf 0,77°C durchschnittlich aus. Nördlich den Tropen war es 1,05°C zu warm, südlich hingegen nur 0,56°C.


Die Kontinente verhielten sich bei der Steigerung der klimatischen Abweichungen sehr ähnlich. Im Norden wurde die Landoberfläche 1,25°C zu warm, 0,48°C mehr als im November. Im Süden wurden es nur 0,96°C. Ein Rückgang der Abweichung um 0,15°C. In den Tropen blieb es fast unverändert 0,67°C zu warm. Insgesamt stieg das klimatische Plus auf den Kontinenten um 0,26°C auf 1,03°C an.


Die Ozeane blieben fast unverändert 0,69°C zu warm. Regional gab es jedoch sehr unterschiedliche Trends. Nördlich den Tropen ging das Plus um 0,28°C auf 0,82°C zurück, südlich hingegen stieg es um 0,06°C auf 0,5°C leicht an. In den Tropen selbst war es 0,81°C zu warm, 0,13°C mehr als im Vormonat.


Nach den Satellitendaten war das Jahr 2019 das zweitwärmste Jahr seit den Messungen 1979. Spitzenreiter ist demnach weiterhin 2016 und dies mit einem Abstand von 0,06°C. Die Nordhemisphäre war jedoch vor drei Jahren im Jahresdurchschnitt 0,11°C wärmer als die jetzigen 0,83°C. Die Südhemisphäre hat auf dieser Datengrundlage aber einen Rekord geschafft. Denn sie war 0,005°C wärmer als 2016 und hat damit mit einem Plus von fast 0,63°C den höchsten Wert erreicht.


Redaktion meteo.plus