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Weltweit zu warm

[08.12.2019]

Die Messungen der Satelliten zeigen auch für den November zu hohe Temperaturen. Dennoch haben die klimatischen Abweichungen insgesamt nicht zugenommen.


Die erdumkreisenden Satelliten haben mit ihren fast flächendeckenden Messungen für den November 2019 eine durchschnittliche Temperatur ermittelt, die 0,71°C über dem klimatischen Mittelwert liegt. Gegenüber dem Vormonat bedeutet dies nur eine Zunahme um 0,007°C.


Zwischen den Hemisphären gab es einen gewissen Transfer. Im Norden hat das klimatische Plus um 0,15°C abgenommen, im Süden um 0,16°C zugenommen. Somit ist es nun im Norden noch 0,77°C und im Süden 1,1°C zu warm.


Aber auch zwischen den Land- und Meeresgebieten gab es einen Austausch. So hat sich die Temperaturabweichung der Kontinente im Norden um 0,56°C abgesenkt, im Süden um 0,1°C erhöht. Der Rest des Transfers hat sich in den Tropen niedergeschlagen. Dort lagen die Temperaturen nun 0,36°C höher über den Normalwerten als noch im Vormonat.


Auf den Ozeanen ist es ähnlich. Im Norden sank das Plus um 0,1°C auf 1,1°C ab, im Süden stieg es um 0,14°C auf 0,44°C an. In den tropischen Meeren erhöhte sich das Plus um 0,16°C auf jetzt 0,68°C.


Da sich im östlichen Pazifik wieder ein kleiner El Niño bildet, werden die weltweiten Temperaturen auch in den nächsten Monaten weiterhin zu hoch ausfallen und sich vielleicht noch weiter erhöhen.


Redaktion meteo.plus