Die Aktivität der Sonne geht langsam zurück. Das Maximum im aktuellen Zyklus ist damit durchschritten. Beobachtbare Sonnenflecken werden nun wieder seltener auftreten.
Die Aktivität der Sonne hielt sich in der ersten Monatshälfte etwas zurück, holte aber in der zweiten Hälfte wieder auf. Der höchste Index wurde am 16. Juli erreicht und betrug 191. Danach ging die Aktivität zwar wieder zurück, verblieb aber auf einem durchschnittlichen Niveau von etwa 130.
Die hohen Werte zur Monatsmitte wurden vor allem durch die aktiven Regionen der nördlichen Hälfte hervorgerufen, die zum Ende des Monats wieder deutlich nachließ. Im letzten Julidrittel überwog die Aktivität der südlichen Hälfte.
Mittelfristig gesehen stieg die Sonnenaktivität in den letzten drei Monaten an. Doch dies nur aufgrund eines starken Rückgangs im Mai diesen Jahres. Das Niveau der ersten vier Monate konnte nicht mehr ganz erreicht werden.
Langfristig hat die Aktivität der Sonne aber seit Mitte letzten Jahres deutlich abgenommen. Während Mitte 2023 das erste Maximum im Zyklus 25 auftrat, legte das zweite im Folgejahr noch einmal richtig zu. Mittlerweile befindet sich der Index aber wieder auf dem Niveau von Anfang 2023 und die Prognosen weisen weiterhin abwärts.
Die Monatswerte haben bereits das Niveau von Ende 2022 erreicht und werden in den kommenden Monaten weiter absinken. Wann das nächste Minimum auftreten wird und damit der 25. Zyklus zuende geht, ist noch nicht absehbar. Vor 2030 ist das Minimum aber unwahrscheinlich.
Auch die Abstrahlung der Sonne hat trotz ihrer wiederholten Ausbrüche bereits merklich nachgelassen. Die Werte sind mittlerweile vergleichbar mit denen während des Maximums im Zyklus 24.