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Eisige Kälte in Deutschland

[11.01.2026]

Nachdem Sturmtief ELLI erst den Winter in vielen Re­gio­nen weg­ge­räumt hatte, bringt Tief ULLI den Winter zu­rück. Eisige Kälte breite­te sich nun aus. Von Dauer wird dies aber nicht sein.


Sturmtief ELLI brachte zuletzt mit viel Wind wärmere Temperaturen und ließ den Schnee in weiten Teilen Mittel- und Süddeutschlands verschwinden. Doch auf dessen Rückseite zog es die kalte Luft, die über Norddeutschland verblieben war, erneut in die Mitte und den Süden. ELLI löste sich fast auf. Doch Tief ULLI über Osteuropa unterstützte den Transport kalter Luft aus dem Nordosten. Hoch BRONCO über Norwegen, Schweden und Finnland schiebt ebenfalls kalte Luft zu uns. Vor allem klarte dadurch der Himmel auf und die Temperaturen konnten in der letzten Nacht stark absinken. Die folgende Karte zeigt die Tiefsttemperaturen am heutigen Morgen. Vom Norden über die Mitte bis in den Südosten waren meist -15 bis fast -20°C dabei.



Abb. 1: Temperaturen am Morgen des 11. Januar 2026 in Deutschland.


Über dem Südwesten Europas liegt weiterhin Hoch ANDREAS. Es hat sich bereits mit BRONCO verbunden. Diese Wetterlage wird heute viel Sonnenschein bringen, auch wenn immer wieder Wolken durchziehen. Laut den aktuellen Vorhersagen werden die Temperaturen heute nicht überall aus dem Frostbereich kommen. Die folgende Karte zeigt die erwarteten Höchstwerte für heute.



Abb. 2: Vorhergesagte Höchsttemperaturen am 11. Januar 2026 in Deutschland.


Zu Wochenbeginn wird es zwar nachts noch einmal kalt, doch die Temperaturen steigen wieder an. Tief FRANKA südlich von Island sorgt bei uns ab Dienstag meist für Werte im positiven Bereich. Nur in den Höhenlagen ist noch Frost zu erwarten. Mit dabei ist aber auch reichlich Regen, der am Montag mancherorts noch als Schnee auftreten kann. Im Laufe der Woche regnet es immer wieder im Westen und Norden Deutschlands. Im Südwesten sind sogar bis zu 10°C möglich.


Redaktion meteo.plus