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Erster Taifun im Westpazifik

[22.02.2019]

Die Tropensturmsaison im Westpazifik hat begonnen. Der erste Taifun sucht die Region heim. Im südlichen Pazifik ist die Saison noch nicht abgeklungen.


Am 18. Februar bildete sich in den Weiten der mikronesischen Inseln ein Tropentief. Anfangs blieb es unscheinbar, verstärkte sich dann jedoch am 20. Februar zum Tropensturm und erhielt den Namen WUTIP. Die Windgeschwindigkeiten betrugen bereits in Böen bis zu 122 km/h, der Luftdruck im Zentrum ging auf 994 hPa zurück. Am nächsten Tag gewann er schnell an Stärke. Windgeschwindigkeiten von 122 km/h zeichneten ihn als Taifun aus und damit als den ersten großen Sturm der diesjährigen Saison. In Böen erreichte er schon 176 km/h. Der Luftdruck sank weiter und betrug nur noch 975 hPa.


Bis heute Morgen (mitteleuropäischer Zeit) ging der Luftdruck auf 965 hPa zurück, die Windgeschwindigkeiten erreichen nun 141 bis 194 km/h. Derzeit zieht der Sturm mit nordwestlichem Kurs weiter und gefährdet noch keine bewohnten Inseln oder Küsten. Laut den aktuellen Prognosen wird der Sturm wohl in den nächsten Tagen nördlich weiterziehen und Taifunkategorie 3 erreichen. Dabei könnten dann auch die Inseln der Marianen in Mitleidenschaft gezogen werden. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h ist dann zu rechnen.


Im südlichen Pazifik schwächt sich derzeit Tropensturm OMA langsam ab und nähert sich noch ein wenig der australischen Ostküste an. Laut den derzeitigen Prognosen zieht der Sturm mit südlichem Kurs weiter und wird damit nicht das Festland erreichen. Der zentrale Luftdruck beträgt momentan 981 hPa, die Windgeschwindigkeiten erreichen 84 bis 122 km/h.


Zu den aktuellen Berichten der weltweiten Tropenstürme.


Redaktion meteo.plus