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ETA klappert die Länder ab

[09.11.2020]

Tropensturm ETA ist mittlerweile über einige Länder hinweg­gezogen. Und der nächste Sturm steht schon in den Startlöchern.


Als Hurrikan traf ETA vor einigen Tagen auf Nicaragua und zog schließlich auch über Honduras hinweg. Der Süden Mexikos war nur wenig betroffen. Tropentief ETA zog anschließend wieder zurück in die Karibik und sammelte erneut Kraft. Erneut zum Tropensturm verstärkt überquerte er Kuba in nördlicher Richtung.


Die nächste Station war Florida. Dort zog er über den Süden der Halbinsel hinweg und weiter in den Golf von Mexiko. Vor der Nordküste Kubas erreicht der zentrale Luftdruck wieder 994 hPa und die Windgeschwindigkeiten betragen 93 bis 113 km/h.


Laut den aktuellen Vorhersagen wird Tropensturm ETA fast am Ort verbleiben und sich weiter verstärken. In den kommenden Tagen zieht er voraussichtlich westwärts weiter und könnte die Küste Mexikos oder der südlichen USA erreichen.


Im Zentrum des Nordatlantiks wird es derzeit wieder unruhig. Dort besteht die Möglichkeit zur Bildung den nächsten Sturmes. Auch östlich der kleinen Antillen baut sich wieder ein Potential auf. Die Saison zeigt damit, dass sie noch nicht fertig ist. Aber auch im südlichen Atlantik könnte es mal wieder die Chance für einen Sturm geben. Dort bildet sich den Vorhersagen zufolge ein stärkeres Windfeld aus.


Östlich der Philippinen hat sich heute ein Tropentief zum Tropensturm VAMCO ausgebildet. Dieses könnte in den nächsten Tagen den Norden der Inselgruppe überqueren und anschließend in Richtung Vietnam weiterziehen. Tropensturm ETAU nimmt bereits Kurs auf den südlichen Vietnam und wird dort morgen auf die Küste treffen.


Und im südlichen Indischen Ozean startet die Saison wahrscheinlich auch in Kürze. Dort geht man davon aus, dass sich zum Wochenende ein Tropensturm entwickelt. Berechnet werden derzeit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h.


Redaktion meteo.plus