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Hochwasser im Süden Bayerns

[05.08.2020]

Die Regenfälle im Süden Deutschlands hinterlassen ihre Spuren. Vor allem an der Donau und ihren Zuflüssen gibt es Hochwasser.


Tagelange Regenfälle haben zu Hochwasser geführt. Vor allem im Süden Bayerns sind viele Flüsse über die Ufer getreten. Teilweise musste sogar die Autobahn A8 gesperrt werden.


Diesen Monat sind im Voralpenraum Bayerns bereits mehr als 100 Liter pro Quadratmeter niedergegangen (siehe Abbildung 1). Dies führt großfläche zu Überschwemmungen und hohen Pegelständen an der Donau. Meist stieg der Wasserstand in den letzten Tagen am unteren Donauabschnitt um fast 2 Meter. In Passau ist der größte Anstieg mit rund 3,5 Metern zu verzeichnen.



Abb. 1: Regensummen für Deutschland im August 2020.


Die Wetterlage führte insgesamt auch zu einer Abkühlung im Süden Bayerns, sodass es auf der Zugspitze sogar ab 2300 Metern Schnee zu vermelden gab. Die Regenfälle haben gestern endlich nachgelassen und es sind in der betroffenen Region nur noch wenige Wolken unterwegs. Daher wird sich die Lage in den nächsten Tagen entspannen. Erst am Sonntag ist mit etwas Regen zu rechnen. An der Donau selbst kann die Situation noch kritisch bleiben, bis das Wasser abgeflossen ist.


Am Rhein ist der Pegel ebenfalls an vielen Messstationen angestiegen. Dort wird aber meist nicht mal der Normalpegel erreicht. Mit Hochwassern ist hier derzeit nicht zu rechnen.


Redaktion meteo.plus