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Hurrikan Pablo nähert sich Europa

[27.10.2019]

Tropensturm PABLO hat sich zum Hurrikan verstärkt und nähert sich weiterhin Europa an. Auf Festland wird er voraussichtlich nicht treffen.


Nachdem sich gestern Morgen Tropensturm PABLO im Bereich der Azoren bildete und diese mit Windgeschwindigkeiten von 75 bis 93 km/h langsam überquerte, verstärkte sich der Sturm heute nur rund 30 Stunden später bereits zum Hurrikan. Der zentrale Luftdruck beträgt 983 hPa, die Windgeschwindigkeiten erreichen 122 bis 148 km/h.


PABLO hat die Azoren hinter sich gelassen und zieht nun näher an Europa heran. Die aktuelle Zugrichtung ist Nord-Nordost. Laut den Vorhersagen wird der Sturm kein europäisches Festland erreichen. Dies liegt an einem Tief, dass aus dem Westen heranzieht und den Sturmwirbel aufnimmt. Auch ein Hoch westlich von Irland blockiert den weiteren Weg in Richtung Westeuropa.


Dennoch ist in den nächsten Tagen mit stärkerem Seegang und deutlich höheren Wellen an den Küsten Portugals, Spaniens und in Teilen Frankreichs zu rechnen.


Aber nicht nur im Nordatlantik besteht derzeit Potential für Tropenstürme. Vor der Westküste Indiens hatte sich bereits am 25. Oktober Tropensturm KYARR gebildet. Er zog nur langsam westwärts weiter und verstärkte sich dabei wesentlich. Die Windgeschwindigkeiten betragen bei einem zentralen Luftdruck von 920 hPa derzeit 241 bis 278 km/h. Damit erreicht der Zyklon mittlerweile Kategorie 4 auf der Tropensturmskala.


Weiter südlich könnte sich in den nächsten Tagen ein weiterer Tropensturm in dieser Region bilden. Dieser könnte dann auch für die Westküste Indiens gefährlich werden. Ansonsten ist auf den Weltmeeren derzeit wenig los.


Redaktion meteo.plus