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LALA, SAUDEL, NARRA, GAENARI und MOKE

[22.08.2026]

Derzeit ziehen fünf tropische Stürme durch ver­schiede­ne Re­gionen des Pazifiks. Ein paar davon sorgen be­reits für Un­wetter, an­dere werden folgen. Im Nord­atlantik bleibt es aktuell ruhig.


Die Zahl der Tropenstürme, die derzeit auf den Weltmeeren unterwegs sind, hat sich in den letzten Tagen auf fünf erhöht. Die Stürme konzentrieren sich auf den Pazifik und das Südchinesische Meer. Die meisten von ihnen bedrohen Land oder steuern auf Land zu.


LALA ist seit dem 12. August im zentralen Pazifik unterwegs und zog bereits als Hurrikan über Hawaii hinweg. Gestern zog er erneut über Hawaii hinweg. Dies betraf jedoch nur die kleinen Inseln im Westen der Inselkette. Mittlerweile schwächt sich Hurrikan LALA ab. Die Wind­geschwindig­keiten betragen jedoch noch immer 141 bis 167 km/h.


Vor zwei Tagen hatte sich der zweite tropische Sturm der diesjährigen Saison im zentralen Pazifik gebildet. Er zieht derzeit als Tropensturm MOKE durch LALAs Entstehungsgebiet und nimmt ebenfalls Kurs auf Hawaii. Dort wird er in zwei Tagen südlich der Inseln vorbeiziehen.


Im Westpazifik bildete sich am 18. August SAUDEL. Er zieht derzeit als Taifun durch die nördliche Region der Nördlichen Marianen. Die Wind­geschwindig­keiten betragen dabei 122 bis 176 km/h. Laut den aktuellen Vorhersagen wird Taifun SAUDEL sich auf seinem Weg in Richtung der südlichen Inseln Japans weiter verstärken und dort am 26. August eintreffen.


Gestern bildete sich zwischen der Insel Hainan und dem chinesischen Festland das 19. Tropentief der Saison im Westpazifik. In den letzten Stunden verstärkte es sich zum Tropensturm und erhielt den Namen NARRA. Mit Rotations­geschwindig­keiten von 66 bis 93 km/h irrt er förmlich durch die Region und ändert ständig seinen Kurs. An den Küsten sorgt er für kleinere Unwetter.


Zu guter Letzt bildete sich in den vergangenen Stunden vor der Nordostküste Taiwans Tropensturm GAENARI. Er ist der 20. Sturm der Saison und zieht laut den Prognosen langsam in Richtung der Insel weiter. Aufgrund der kurzen Distanz wird nicht von einer deutlichen Verstärkung ausgegangen. Dennoch wird er für ergiebige Regenfälle sorgen.


Die weiteren Aussichten deuten ab morgen auf einen neuen Tropensturm im Ostpazifik hin, der sich weit vor der Westküste Mexikos bildet. Im Westpazifik wird sich möglicherweise in 2 bis 3 Tagen ein neuer Tropensturm im Bereich der Marshallinseln bilden. In 5 bis 6 Tagen steigt das Potenzial für einen Sturm im Nordatlantik, der sich südwestlich der Kapverden bilden könnte. In dieser Region wurden in der aktuellen Saison schon oft Tropenstürme vorhergesagt, die nicht auftraten. Es bleibt daher abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt.


Redaktion meteo.plus