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Maria und Lee kommen nach Europa

[30.09.2017]

Die tropischen Stürme auf dem Nordatlantik haben sich mittlerweile deutlich abgeschwächt. Maria und Lee haben ihre Hurrikanstärke verloren. Doch nun ziehen sie mit der Westwinddrift nach Europa.


In den vergangenen Tagen hatten sich die beiden Stürme Maria und Lee noch einmal zum Hurrikan verstärkt und die Gewässer südlich von Neufundland unsicher gemacht. Bewohnte Gebiete waren glücklicherweise nicht betroffen. Wie bereits vorhergesagt wurde, haben sich die Sturmzentren in die Westwinddrift eingeklingt und ziehen nun als starke Tiefdruckgebiete auf Europa zu.


Am Sonntag werden sich vor allem die Überreste von Lee über den Britischen Inseln bemerkbar machen. Winde mit Orkanstärke werden aus aktueller Sicht nicht erreicht. Am Montag wird dann auch Maria durch das gleiche Gebiet ziehen. Zeitweise sind auch der Norden Frankreichs, Belgien, die Niederlande und auch Norddeutschland betroffen.


Der Durchzug der beiden Ex-Hurrikane als Tiefdruckgebiete wird sich vor allem durch Regenwetter und stärkeren Luftdruckschwankungen bemerkbar machen. Zu Ausnahmesituationen soll es laut den aktuellen Prognosen nicht kommen.


Ansonsten ist es auf den Meeren derzeit recht ruhig. Potenzial für neue Tropenstürme besteht weit östlich der Kleinen Antillen, die dieses Jahr schon häufiger betroffen waren, sowie an der Pazifikküste Mittelamerikas. Aber auch vor den Küsten des nördlichen Madagaskars sind in den kommenden Tagen stärkere Winde zu verzeichnen. Mit der Bildung von Tropenstürmen wird aber noch nicht gerechnet.


Redaktion meteo.plus