Die Kapverden wurden zuletzt von einem Tropensturm überquert. Als nächstes besteht eine große Gefahr für den Norden Mexikos. Doch es hat sich ein weiterer Sturm gebildet. Die nächste Gefahr für Mexiko.
Im Nordatlantik hat sich Tropensturm GONZALO wieder aufgelöst, nachdem er die Kapverden nordwärts überquerte. Eine Abschwächung war schon gestern im Gange. Nun zieht Tropentief FAY alleine weiter durch den Atlantik, fern ab von allen bewohnten Inseln. Auch er schwächt sich bereits wieder ab.
Im Westpazifik hingegen hat sich Taifun SURIGAE weiter verstärkt. Mit Windgeschwindigkeiten von 176 bis 250 km/h zieht er an der Ostseite der japanischen Ryukyu-Inseln entlang nordostwärts. Der zentrale Luftdruck ist bereits auf 945 hPa zurückgegangen. Der Sturm entfernt sich zwar langsam von der Inselkette, könnte aber wieder näher an Japan vorbeiziehen.

Hurrikan NOLO zieht südlich von Hawaii in Richtung Westen weiter und entfernt sich damit wieder von der Inselgruppe. Der Sturm verstärkt sich trotzdem noch und erreicht derzeit Windgeschwindigkeiten von 167 bis 204 km/h. Der zentrale Luftdruck beträgt 967 hPa. Laut den aktuellen Vorhersagen zieht der Sturm westlich weiter und schwächt sich bald wieder ab.
Im Ostpazifik folgt derzeit ein Sturm auf den anderen. Hurrikan ODALYS zieht derzeit zwar noch nördlich weiter und nähert sich der Küste Mexikos an, doch der Kurs könnte bald wieder in Richtung Süden weisen. ODALYS schwächt sich derzeit ab und er erreicht nur noch die Kategorie eines Tropensturms. Die Windgeschwindigkeiten erreichen 93 bis 113 km/h.
Seit Tagen sorgt Hurrikan POLO für Unwetter auf dem Meer vor der Westküste Mexikos. Morgen nimmt er Kurs auf die Südspitze der mexikanischen Halbinsel Kalifornien. Es werden Unwetter erwartet. Momentan betragen die Windgeschwindigkeiten noch 204 bis 250 km/h. Der Luftdruck im Zentrum des Hurrikans beträgt derzeit 949 hPa.
Damit ist aber noch nicht genug. Denn vor der Westküste Südmexikos hat sich das 18. Tropentief der Saison im Ostpazifik gebildet. Die Windgeschwindigkeiten erreichen aktuell 57 bis 75 km/h. Doch laut den Vorhersagen wird sich auch dieser Sturm bald verstärken. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Nummer 18 ebenfalls zum Hurrikan entwickelt, ist sehr hoch.
Nachdem sich im Ostpazifik lange Zeit viele tropische Stürme weitab der Küste Mittelamerikas bildeten, verlagert sich derzeit das Aktivitätsgebiet ostwärts an die Küste. Ursache ist der El Niño, der sich immer weiter verstärkt. Es kann leider nur abgewartet werden, wie sich die Saison in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt. Bisher scheint sie noch nicht an Kraft verloren zu haben.