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Quartett im Nordatlantik

[14.09.2018]

Gleich vier Tropenstürme ziehen derzeit durch den Nordatlantik. Nachdem es lange Zeit sehr ruhig geblieben war, spitzt sich derzeit die Lage besonders zu. Auch im Pazifik wird es gefährlich.


Derzeit ziehen im Nordatlantik gleichzeitig vier Tropenstürme über das Meer. Hurrikan Florence und die Tropenstürme Helene, Isaac und Joyce sorgen als Quartett für einige Unruhe. Am gefährlichsten ist derzeit Hurrikan Florence, der auf die Küste der östlichen USA getroffen ist und dort mit Windgeschwindigkeiten von fast 200 km/h für große Schäden sorgt. Zusätzlich werden starke Regenfälle in der Region verzeichnet.


Die anderen drei Tropenstürme sind eher nebensächlich. Helene und Joyce ziehen im mittleren Atlantik mit Windgeschwindigkeiten von 80 bis 120 km/h über das freie Meer. Nach den aktuellen Prognosen könnte Helene jedoch zum nächsten Wochenende hin auf Irland treffen. Isaac ist nach Überquerung der nördlichen Kleinen Antillen in die östliche Karibik vorgedrungen. Mit etwas stärkeren Winden ist derzeit auf den Virgin-Islands, Puerto Rico und der Dominikanischen Republik zu rechnen.


Im mittleren Pazifik hat Tropensturm Olivia Hawaii hinter sich gelassen und schwächt sich nun über dem offenen Meer weiter ab. Im Chinesischen Meer erreicht Tropentief Barijat die Küstenregion des Vietnams. Dort wird er spätestens morgen an Land gehen und mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h für regenreiches Wetter sorgen.


Taifun Mangkhut hingegen nimmt weiterhin Kurs auf die nördlichen Philippinen. Dort dürfte er dieses Wochenende mit Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h für große Schäden sorgen. Derzeit erreichen die Windgeschwindigkeiten noch fast 300 km/h. Taiwan könnte ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden, da die Insel auf der Seite der stärkeren Stürme des Taifuns liegen wird.


Redaktion meteo.plus