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SAM und MINDULLE

[25.09.2021]

Aktuell ziehen zwei starke Stürme über die Welt­meere. Zum Glück haben sie noch keine be­wohnten Ge­biete er­reicht. Doch die Gefahr ist nicht ge­bannt.


Am 23. September bildeten sich gleich zwei Tropentiefs, die mittlerweile zu großen Stürmen geworden sind. Im Nordatlantik war es SAM, im Westpazifik MINDULLE. Beide befanden sich weitab bewohnter Gebiete und entwickelten sich in den letzten Tagen immer weiter fort.


Tropensturm SAM wurde am 24. September zum Hurrikan und zieht derzeit mit west-nordwestlichem Kurs weiter durch den Nordatlantik. Der zentrale Luftdruck ist bereits auf 960 hPa abgesunken, die Windgeschwindigkeiten erreichen 194 bis 241 km/h.


Tropensturm MINDULLE wurde erst am heutigen 25. September zum Taifun, erreicht aber ebenfalls schon Windgeschwindigkeiten von 157 bis 222 km/h. Der Luftdruck im Zentrum beträgt 955 hPa. Auch er zieht mit west-nordwestlichem Kurs weiter und bedroht im westpazifischen Ozean noch keine bewohnten Gebiete.


Trotz der Stärke der beiden Stürme bleiben sie in den nächsten Tagen voraussichtlich ungefährlich. Nur der Schiffsverkehr in den betroffenen Meeresregeionen muss sich auf Unwetter einstellen. Die Prognosen sehen erst am 30. September eine Gefahr für die südlich der Hauptinsel Japans vorgelagerten Inseln. Dort könnte Taifun MINDULLE mit voller Wucht über die Inseln hinwegziehen. Die Windgeschwindigkeiten liegen dabei wahrscheinlich noch bei über 200 km/h.


Ansonsten ist derzeit Tropensturm TERESA im Nordatlantik unterwegs. Abgeschwächt als Tropentief zieht der Sturm momentan über die Bermuda-Inseln hinweg.


Zum Ende des Monats hin könnte sich als nächstes im Nordatlantik ein Sturm entwickeln. Das wäre dann der 20. Sturm der dortigen Saison. Für die übrigen Meeresregionen sehen die Vorhersagen derzeit keine Unwetter in Form von Tropenstürmen.


Redaktion meteo.plus