35.172.233.215

Sommer im Norden auf dem Höhepunkt

[30.07.2020]

Auch wenn bei uns der Sommer noch nicht zuende ist, so hat er dennoch bereits sein Maximum erreicht. Auch im Süden schwächt sich der Winter bald wieder ab.


Bei uns in Mitteleuropa stehen gerade die Hundstage an. Mit ihnen erreicht der Sommer meist seinen Höhepunkt. Im August werden die Temperaturen aus klimatischer Sicht bereits niedriger liegen als noch im Juli.


Weltweit verhält es sich sehr ähnlich. Dies lässt sich momentan an der Welttemperatur schön erkennen. Fast auf dem gleichen Niveau wie im letzten Jahr erreicht die Temperatur in der Nordhemisphäre langsam ihren Höhepunkt, der sich bei rund 22,1°C eingespielt hat. Die tägliche Schwankung zwischen 21,6 und 22,6°C ergibt sich aus der unterschiedlichen Landverteilung in Asien, Europa und Nordamerika.


Fast zeitgleich erreicht in der Südhemisphäre der Winter seinen ersten Tiefpunkt. Der Einfluss der Antarktis führt jedoch zu einer stärkeren Verzögerung. Daher ist auch in den nächsten Wochen noch mit einer leichten Absenkung der Temperatur zu rechnen. Dennoch bewegt sich der Winter ebenfalls auf dem gleichen Niveau wie im letzten Jahr.


Aufgrund der Verteilung von Kontinenten und Ozeanen schwankt die Temperatur in den beiden Hemisphären jedoch unterschiedlich. Im Norden werden die Sommer deutlich wärmer und die Winter entsprechend kälter. Im Süden hingegen sorgen große Wasserfächen für eine geringere Schwankung zwischen den beiden extremen Jahreszeiten.


Im weltweiten Durchschnitt überwiegt daher der Einfluss der Nordhemisphäre. Sie prägt der globalen Entwicklung ihr Verhalten auf. Daher steigt derzeit die weltweite Durchschnittstemperatur weiter an. Sie erreicht momentan einen Wert von ca. 16,5°C. Im letzten Winter lag sie bei rund 13,1°C. Im Jahresdurchschnitt liegt sie bei 14,6 bis 14,7°C.


Wann der Sommer im Norden seinen höchsten Durchschnittswert erreicht, bwz. der Winter im Süden seinen niedrigsten, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. In wenigen Wochen wird dies aber klar sein.


Redaktion meteo.plus