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Streuselkuchenwetter

[12.09.2017]

Kaltluft hat sich in Deutschland breit gemacht. Von Nordwesten kommend hat sie die letzte Warmluft bis in den Südosten abgedrängt. In der feuchten, kühlen Luft haben sich jedoch viele Schauer gebildet.


Der Herbst ist da und damit wechselhafteres Wetter als noch im Sommer. Die derzeitige Kaltluft hat sich bereits über fast ganz Deutschland ausgebreitet. Nur noch im äußersten Südosten hängen großflächige Regengebiete. Morgens begann es vielerorts mit Sonnenschein, doch im Laufe des Vormittags bildeten sich von Westen her viele Quellwolken.


Im Sommer wäre es noch bei Schönwetterwolken geblieben, hier und da wären vielleicht ein paar Tropfen heruntergekommen. Doch in der herbstlichen feuchtkühlen Luft bilden sich rasch Schauer aus. So auch heute. Von Westen her kamen immer mehr Schauer auf. Auf den Satellitenbildern sah Deutschland wie ein Streuselkuchen aus. Ebenso auf dem Regenradar.



Abb. 1: Streuselkuchenwetter in Deutschland: Viele Schauerwolken auf dem Regenradar zur Mittagszeit.


Wie das obige Bild des Regenradars zeigt, tummelten sich zur Mittagszeit hunderte Schauerwolken über Deutschland. Wenn man nachzählt, kommt man auf 450 bis 500 Stück. Da diese mit westlichen Winden durchs Land zogen, bekam fast jeder etwas davon ab. Gegen 15 Uhr MESZ wurde das Maximum mit bis zu 550 Schauerzellen erreicht.


Zum Abend hin sorgte der nachlassende Sonnenschein für eine rasche Auflösung der Quellwolken und ihrer Schauer, sodass in der Nacht nur noch wenige Schauer unterwegs waren.


Redaktion meteo.plus