Tropensturm KROSA hatte sich gestern weiter verstärkt und erreichte die Nördlichen Marianen. Im weiteren Verlauf könnten einige Inseln von Unwettern heimgesucht werden.
Tropensturm KROSA ist als letzter der drei Stürme im Westpazifik übrig geblieben. Er zog bereits seit Tagen westlich der Inselgruppe der Nördlichen Marianen vorbei in Richtung Norden. In der letzten Nacht (Ortszeit) intensivierte er sich jedoch noch einmal und wurde zum Taifun.
Mit Windgeschwindigkeiten von 141 bis 194 km/h und einem zentralen Luftdruck von nur 965 hPa zog er nun über die nördlichen Inseln der Inselgruppe hinweg und sorgte lokal für Unwetter.
Derzeit zieht er östlich der nördlichen Inseln nach Norden weiter. Laut den aktuellen Vorhersagen wird der Sturm heute seine Stärke weitgehend beibehalten und auch morgen noch mit nördlichem bis nord-nordwestlichem Kurs weiterziehen.
Die Nördlichen Marianen wird KROSA hinter sich lassen, doch im weiteren Verlauf könnten die südöstlich von Japan vorgelagerten Inseln getroffen werden. Vielleicht zieht er aber auch ausreichend weit östlich vorbei. In den kommenden Tagen ändert er dann seinen Kurs auf Nordost und nähert sich Japan sehr wahrscheinlich nicht weiter an.
Derzeit sind keine weiteren tropischen Stürme auf den Ozeanen unterwegs. Doch im Ostpazifik könnten sich bald 1 bis 2 Stürme südlich von Hawaii und einer vor der Westküste Mexikos bilden. Wie stark die Stürme ausfallen werden, lässt sich aktuell noch nicht sagen.