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Tropenstürme schwächen sich ab

[14.02.2023]

Derzeit sind mehrere starke Stürme in der süd­lichen Hemi­sphäre un­ter­wegs, die sich ab­schwächen. Dennoch gibt es teil­weise schwere Ver­wüs­tungen.


Tropensturm FREDDY machte vor über einer Woche den Anfang und sorgte vor der Nordwestküste Australiens für Unruhe. Der Kontinent blieb davon aber verschohnt. Ein weiterer Sturm mit der Kennung 11U hatte sich zwar schon Tage zuvor gebildet, doch zog er viel weiter westlich mit geringer Stärke durch den südlichen Indischen Ozean. Vor der Nordostküste bildete sich zu dieser Zeit das 14. Tropentief der diesjährigen australischen Saison. 14U blieb schwach und näherte sich nur langsam der Küste an.


In den nachfolgenden Tagen zogen Freddy und 11U weiter westwärts und verstärkten sich langsam. 14U zog vor der Ostküste Australiens südostwärts weiter und schaffte es erst zwei Tage später, sich zum Zyklon auszubilden. Dieser erhielt den Namen GABRIELLE.


Zyklon FREDDY erreichte in den letzten Tagen Stärke 4 auf der australischen Sturmskala, GABRIELLE blieb deutlich schwächer, 11U verstärkte sich zeitweise gerade zum Zyklon und erhielt den Namen DINGANI. Aktuell schwächen sich alle Stürme wieder ab. DINGANI erreicht nur noch Tropensturmstärke, Zyklon FREDDY noch Stärke 3. Zyklon GABRIELLE hat sich schon zum Tief abgeschwächt, sorgte zuletzt aber auf der neuseeländischen Nordinsel für starke Unwetter und Verwüstungen.


Das 15. Tropentief an der Nordküste Australiens hat sich wieder aufgelöst, auch wenn die Vorhersagen zuvor auf eine Intensivierung zum Zyklon hindeuteten. Ansonsten ist es derzeit auf den Weltmeeren ruhig. Laut den aktuellen Vorhersagen wird sich Zyklon FREDDY noch weit nach Westen bewegen. Und in seinem Rücken könnte am Wochenende der nächste Sturm weit vor der Küste Indonesiens entstehen.


Redaktion meteo.plus