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Tropensturm-Saison weiterhin schwach

[26.07.2019]

Die Tropensturm-Saison verhält sich im Nordatlantik weiterhin sehr ruhig. Aber auch in anderen Teilen der Weltmeere treten kaum Stürme auf. Fällt die Saison dieses Jahr sehr schwach aus?


Am 23. Juli bildete sich in den Gewässern südöstlich von Florida das dritte Tropentief für diese Saison. Mit Windgeschwindigkeiten von 48, in Böen bis zu 66 km/h machte es seinen Anfang. Die Prognosen deuteten aber schon an, dass es nicht lange durchhalten würde. Am nächsten Tag löste sich der Wirbel zwar nicht auf, schwächte sich aber zu einem einfach Tiefdruckgebiet ab.


Zeitgleich hatte sich weit vor der Westküste Mexikos das fünfte Tropentief der dortigen Saison gebildet. Mit Windgeschwindigkeiten von 57 bis 75 km/h fiel es etwas stärker aus. Am Folgetag zog es mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 84 km/h in großem Abstand zur Küste weiter und verstärkte sich zum Tropensturm. Es erhielt den Namem DALILA. Aber auch dieser Sturm schwächte sich am 25. Juli wieder ab und löste sich auf.


Am 24. Juli bildete sich weit vor den Küsten Ostasiens ein Tropentief. Ebenfalls das Dritte der westpazifischen Saison. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 84 km/h blieb es auf einem schwächeren Pfad. So auch in den folgenden Tagen. Das Tief befand sich noch weit von Japan entfernt, nahm aber bereits Kurs auf die Hauptinsel des Landes. Heute verstärkte es sich zum Tropensturm und erhielt den Namen NARI. Mit Rotationsgeschwindigkeiten von bis zu 93 km/h nähert es sich dem Inselstaat langsam an.


Die derzeitige Tropensturm-Saison der Nordhemisphäre zeigt zwar in allen betreffenden Meeresregionen entsprechende Aktivität, doch fällt diese weiterhin sehr schwach aus. Im Nordatlantik sind die ersten beiden Monate der Saison schon fast vorüber. Bleibt abzuwarten, ob bis in den September noch eine Steigerung erfolgen wird. Denn in diesem ersten Herbstmonat ist oft der Höhepunkt zu verzeichnen. Nach diesem schwachen Start dürfte dann noch einiges zu erwarten sein.


Redaktion meteo.plus