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Tropische Stürme umzingeln Australien

[09.04.2017]

Die Tropensturmsaison ist in der Südhemisphäre derzeit voll im Gange. Australien ist umzingelt von mehreren Stürmen, die teilweise sehr gefährlich geworden sind. Momentan halten vier Stürme die Region in Atem.


Der schlimmste Sturm ist Zyklon ERNIE, der weit vor der Nordwestküste Australiens entlang zieht. Zum Glück befindet er sich in sicherem Abstand von bewohnten Gebieten. Nachdem er gestern mit Windgeschwindigkeiten in Böen von bis zu 287 Kilometern pro Stunde die höchste Zyklonkategorie 5 erreichte, hat er sich in der Nacht wieder abgeschwächt. Derzeit zieht er südwestlich weiter. Der Luftdruck im Zentrum des Sturms ist wieder von 934 hPa auf 971 hPa angestiegen.


Seit mehreren Tagen zieht im südlichen Pazifik Tropentief 19F durch die Region von Niue und Tonga. Bedrohlich ist der Sturm mit seinen Windgeschwindigkeiten von 48 bis 84 Kilometern pro Stunde jedoch nicht geworden. Obwohl der Sturm schon seit rund einer Woche existiert, wird es sich aller Voraussicht nach nicht weiter intensivieren.


Vor zwei Tagen hatte sich nordöstlich von Vanuatu Tropentief 20F gebildet. Mit Windgeschwindigkeiten von 66 bis 113 Kilometern pro Stunde zog er auf die Inselgruppe zu und verstärkte sich über Vanuatu zum Tropensturm COOK. Die Vorhersagen deuten eine weitere Verstärkung weiter südwestlich über Neukaledonien an. Aktuell werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 157 Kilometern pro Stunde erreicht.


Zu guter Letzt hat sich in der Arafurasee nördlich von Australien ein weiteres Tropentief gebildet. Mit Windgeschwindigkeiten von 37 bis 84 Kilometern pro Stunde geht von ihm zwischen den indonesischen Inseln derzeit noch keine große Gefahr aus. Laut den Prognosen soll der Sturm erst am Dienstag die Tropensturm-Kategorie erreichen und mit südwestlichem Kurs weiterziehen.

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Redaktion meteo.plus