18.97.14.89

Und plötzlich sind es wieder vier

[21.09.2026]

Nachdem es auf den Welt­meeren ruhig ge­worden war, tauchen nun plötz­lich viele neue Stürme auf. Im Nord­atlantik wie auch im Ost­pazifik gibt es neue Stürme. Japan hin­gegen wurde bereits von einem Taifun ge­streift.


Im Westpazifik zog heute Taifun DUJUAN an der Ostküste Japans vorbei und sorgte in der Region von Tokio für Windgeschwindigkeiten von 35 bis 65 km/h. Mittlerweile entfernt sich der Sturm wieder, doch er behält seine Stärke bei. Im Zentrum des Taifuns liegt der Luftdruck bei 960 hPa. Die Windgeschwindigkeiten betragen dort 141 bis 194 km/h. Eine Abschwächung wird jedoch bereits erwartet.



Abb. 1: Windrichtungen an den Messstationen der Region am 21. September 2026 um 13 UTC.


Im Nordatlantik hatte sich am 19. September der sechste Tropensturm der dortigen Saison gebildet. FAY zieht dort nun wieder mit südlichem Kurs weiter und schwächt sich wieder ab. Er war mit Windgeschwindigkeiten von 113 bis 141 km/h kurz davor, zum Hurrikan zu werden. Doch die Prognosen deuten eine weitere Abschwächung an.


Im Ostpazifik bildete sich erst gestern der 16. Tropensturm der dortigen Saison. Ihm wurde der Name ODALYS gegeben. Er zieht in etwa in der Mitte von Mexiko und Hawaii mit westlichem Kurs weiter und schwächt sich derzeit ab. Doch laut den aktuellen Vorhersagen wird der Sturm bald wieder in Richtung Nordosten weiterziehen und sich erneut verstärken. Eine Entwicklung zum Hurrikan ist aber nicht in Sicht.


Noch jünger ist Tropensturm POLO, Nummer 17 auf der Liste. Aktuell steuert er auf die Westküste Mexikos zu. Laut den Vorhersagen folgt er bald der Küste nordwestwärts und verstärkt sich deutlich. Die Wahrscheinlichkeit, dass er sich zu einem Hurrikan ausbildet, ist sehr hoch. An der Küste ist daher mit teils starken Unwetttern zu rechnen.


Redaktion meteo.plus