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Viele Tropenstürme unterwegs

[31.07.2022]

Nachdem es lange Zeit nur ver­ein­zelt Tropen­stürme gab, bil­den sich nun et­liche Stürme auf den Welt­meeren. Die Saison nimmt damit schnell Fahrt auf.


Nach ein paar ruhigen Tagen bildeten sich am 26. Juli zu beiden Seiten des Pazifiks neue Stürme. Tropensturm FRANK vor der Küste Mexikos und ein zu dieser Zeit noch namensloses Tropenstief weit südlich von Japan. Am Tag danach gesellte sich EIGHT-E als achter Tropensturm der ostpazifischen Saison zu FRANK. Im Westpazifik hingegen blieb das fünfte Tief der Saison weiterhin schwach.


Am 28. Juli verstärkte sich EIGHT-E weit vor der mittelamerikanischen Küste ebenfalls zum Tropensturm und erhielt den Namen GEORGETTE. Am gleichen Tag zog im Westpazifik das fünfte Tropentief auf die südlichen Inseln Japans zu und intensivierte sich zum Tropensturm. Dieser trägt nun den Namen SONGDA.


Am 29. Juli gewannen die vorhandenen Stürme FRANK, GEORGETTE und SONGDA kaum an Kraft. Aber im südlichen Indischen Ozean bildete sich das erste Tropentief der dortigen Saison. Als 01U zog es nur langsam südwärts und blieb schwach.


Tropensturm FRANK wurde am 30. Juli im Ostpazifik zum Hurrikan und erreichte bereits Windgeschwindigkeiten von 131 bis 157 km/h. Die übrigen Stürme verstärkten sich kaum. Im südlichen Indischen Ozean löste sich 01U im Laufe des Tages sogar wieder auf.


Am heutigen letzten Tag des Julis erreicht Hurrikan FRANK weit vor der Westküste Mexikos Windgeschwindigkeiten von 148 bis 185 km/h. Der zentrale Luftdruck ist auf 975 hPa zurückgegangen. Tropensturm GEORGETTE bleibt unverändert und zieht mit Windgeschwindigkeiten von 84 bis 103 km/h viel weiter westlich über den Ostpazifik. Laut den aktuellen Vorhersagen wird er trotz seiner schwachen Ausprägung noch ein paar Tage durchhalten.


Im Westpazifik hat Tropensturm SONGDA bereits das Ostchinesische Meer erreicht und nähert sich dem Nordosten Chinas an. Seit heute bekommt er Unterstützung. Denn über den südlichen japanischen Inseln hat sich ein weiterer Tropensturm gebildet. TRASES nähert sich mit nördlichem Kurs der Region an und könnte ebenfalls die Küste Chinas erreichen.


Redaktion meteo.plus