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Wieder viele Tropenstürme unterwegs

[04.10.2016]

In allen großen Weltmeeren sind derzeit Tropenstürme unterwegs. Vor allem aber in den Regionen um Japan und Kuba herrscht aktuell Gefahrenpotential. Die weiteren Aussichten sind aber auch nicht ungefährlicher.


In der Karibik und im Westpazifik sind derzeit starke Stürme unterwegs. Hurrikan MATTHEW ist gestern von der Karibik her auf den Osten Kubas getroffen und hat Starkniederschläge und hohe Windgeschwindigkeiten gebracht. Aber auch der Westen Haitis liegt im Einflussbereich der Zerstörungen. Nachdem der Sturm mit der höchsten Kategorie 5 an Land ging, hat er sich auf Stärke 4 abgeschwächt. Die Windgeschwindigkeiten betragen trotzdem noch 213 bis 259 Kilometer pro Stunde. In den nächsten Tagen soll MATTHEW an der Ostküste Floridas vorbeiziehen und anschließend nach einem engen Bogen erneut Kuba, Haiti und die Dominikanische Republik erreichen.


Taifun CHABA ist gestern mit Stärke 5 auf Südkorea getroffen und schwächte sich mittlerweile auf Kategorie 4 ab. Die Windgeschwindigkeiten betragen nur noch 131 bis 185 Kilometer pro Stunde. Derzeit zieht der Sturm nordöstlich weiter und bedroht auch die Nordwestküste Japans.


Im Westpazifik haben sich unterdessen zwei weitere Tropentiefs gebildet, die sich aber momentan beide noch fern von bewohnten Inseln befinden. Der westlichere Sturm nimmt Kurs auf Taiwan und könnte in wenigen Tagen dort eintreffen. Der östlichere Sturm soll sich laut den Prognosen in den nächsten Tagen weiter verstärken und zum Taifun werden.


Im Nordatlantik hat sich Tropensturm NICOLE gebildet. Derzeit zieht er in Richtung der Bermudas weiter und ist noch ungefährlich. Die Windgeschwindigkeiten erreichen dennoch 84 bis 103 Kilometer pro Stunde.


Im südlichen Indischen Ozean hat sich unterdessen südlich von Madagaskar der zweite Sturm der diesjährigen Saison gebildet. Tropentief BRANSBY zieht dort momentan in Richtung afrikanischer Festlandsküste weiter und löst sich langsam auf.


Redaktion meteo.plus