Zyklon KOJI hatte in den letzten Stunden den Nordosten Australiens erreicht und sorgt für turbulentes Wetter. Zum Glück hat er sich schon deutlich abgeschwächt. Viel weiter im Westen hat sich ein neuer Sturm gebildet.
Zyklon KOJI hat in den letzten Stunden auch mit seinem Sturmzentrum die Küste im Nordosten Australiens erreicht. Aufgrund des Landgangs schwächt sich das System bereits deutlich ab. Als Tropentief sorgt es dennoch weiterhin für kräftige Regenfälle und windiges Wetter. Die Windgeschwindigkeiten liegen meist bei 25 bis 50 km/h. Der zentrale Luftdruck ist auf 991 hPa angestiegen. Die folgenden Karten zeigen die aktuellen Windrichtungen und Luftdruckwerte in der Region.


Laut den aktuellen Vorhersagen wird KOJI in westlicher bis südwestlicher Richtung weiterziehen und damit in weiteren Regionen Regen bringen. Doch weit ins Inland wird das Tief nicht kommen. Aufgrund der Wetterlage sind aber auch in den nächsten Tagen immer noch Regenfälle möglich.
Im südlichen Indischen Ozean zog zuletzt Zyklon JENNA über das freie Meer weit südöstlich der Malediven. Der Sturm hatte sich aufgelöst, doch das Potenzial für weitere Stürme in der Region war nicht zurückgegangen. Nun hat sich dort als sechster Sturm der Saison Tropensturm DUDZAI gebildet. Er zieht derzeit in Richtung Süden und erreicht Windgeschwindigkeiten von 84 bis 122 km/h. Der zentrale Luftdruck ist auf 993 hPa abgesunken. In zwei Tagen wird er voraussichtlich seinen Kurs in Richtung Westen ändern, sich dann aber auch aus aktueller Sicht wieder auflösen.
Weitere Stürme sind derzeit nicht auf den Weltmeeren unterwegs. Doch östlich von Australien im Bereich Neukaledoniens könnte sich in der kommenden Woche ein größerer Sturm ausbilden.