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Drei Monate viel zu warm

[15.03.2020]

Mit dem Februar 2020 traten nun drei Monate in Folge auf, die mehr als 1°C zu warm ausfielen. Damit ist der Winter 2019/2020 besonders warm.


Der Februar 2020 war erneut ein Monat, der weltweit mehr als 1°C wärmer war als im langjährigen Mittel. Nach einem Dezember mit einem Plus von 1,05°C und einem Januar, der 1,14°C zu warm war, lag nun die Durchschnittstemperatur im Februar 1,17°C über Normal.


Die Nordhemisphäre trug dabei den größten Anteil bei. Da die Landflächen im Norden überwiegen und diese besonders warm waren, lag der Mittelwert 1,58°C über dem Durchschnitt. In der Südhemisphäre war es nur 0.76°C zu warm. Dort wirkten die deutlich kühleren Ozeane.


Wie bereits angemerkt, waren die Landflächen im Februar besonders warm. Auf der Nordhalbkugel trugen sie mit einem Plus von 2,72°C am meisten zur Erwärmung bei. In der Südhemisphäre waren die Kontinente nur 1,13°C zu warm. Im Schnitt ergibt sich ein weltweites Plus von 2,27°C.


Die Ozeane waren zwar ebenfalls zu warm, doch lag ihr Plus deutlich unter den Werten der Landoberfläche. Im Norden war es 0,88°C zu warm, im Süden 0,69°C. Weltweit ergab sich damit ein Mittelwert von 0,76°C über Normal.


Der Winter fiel mit einem Plus von 1,12°C sehr warm aus. Grund dafür war unter anderem die Fortsetzung des kleinen El Niño, der viel Wärme in die Atmosphäre übertrug. Wie es in dieser Hinsicht in den nächsten Monaten weitergeht, ist noch nicht klar. Mit einer Abschwächung der Klimaanomalie im Pazifik könnten auch die weltweiten Temperaturen wieder mal etwas nachgeben.


Redaktion meteo.plus