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Klimatisch kaum Veränderungen

[19.09.2021]

Der August war welt­weit ähn­lich zu warm wie der vor­herige Juli. Dennoch gibt es regio­nal ein paar Ver­änderung­en.


Die klimatischen Verhältnisse sind im August ähnlich denen im Juli geblieben. Nachdem es im Vormonat 0,92°C zu warm war, ging die klimatische Anomalie im August um 0,02°C zurück. Nach dem starken Rückgang im Winter der Nordhemisphäre, stiegen die Werte im März wieder abrupt an. Auf diesem Niveau verbleiben sie aber nun, zumindest im weltweiten Durchschnitt.


Die einzelnen Hemisphären weisen ebenfalls nur geringe Veränderungen auf. Im Norden nahm die Anomalie um 0,04°C auf nun 1,10°C ab, im Süden stieg sie um 0,01°C geringfügig an und lag im August bei 0,69°C. Damit weist die nördliche Halbkugel weiterhin eine deutlich größere Klimaabweichung auf als die südliche Hälfte.


Ebenso verhält es sich bei den Unterschieden zwischen den Kontinenten und Ozeanen. Die Landfläche war im August weltweit 1,34°C zu warm. Gegenüber dem Vormonat reduzierte sich der Wert nur um 0,04°C. Die Meere waren im gleichen Zeitraum mit 0,74°C deutlich weniger zu warm. Verändert hatte sich dort in den letzten Monaten kaum etwas.


Auch die Ozeane der nördlichen und südlichen Hemisphären veränderten ihre klimatische Abweichung unmerklich. Die Landflächen hingegen steigerten ihre Anomalie im Norden um 0,10°C auf derzeit 1,44°C, im Süden ging sie um 0,10°C auf nun 1,09°C zurück.


Wie es in den nächsten Monaten weitergeht, bleibt abzuwarten. Auffällig ist jedoch der Rückgang der klimatischen Abweichungen in der südlichen Hemisphäre. Die Meere und auch die Kontinente weisen dort seit gut fünf Jahren einen Abwärtstrend auf. Dieser könnte sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen, zumal sich der ENSO-Index weiterhin im negativen Bereich aufhält und damit die weltweiten Temperaturen nach unten drückt.


Redaktion meteo.plus