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September mit Rekorden

[03.10.2023]

Der September fiel in Deutsch­land recht warm und sonnen­reich aus. Er schaff­te teil­weise Re­korde und konn­te damit den durch­wachsenen Sommer etwas aus­gleichen.


Nach einem warmen Juni und einem mittelmäßigen Juli und August, konnte der September dieses Jahr für etwas Ausgleich für den durchwachsenen Sommer sorgen. Vor allem in der ersten Hälfte gab es zahlreiche Sommertage, bei denen die Temperaturen auch mehrere Tage am Stück über die 30-Grad-Marke kletterten. In der zweiten Hälfte wurde es zwar kühler, doch blieb es meist trocken und es gab viel Sonnenschein.


Mit einer Durchschnittstemperatur von 17,3°C schaffte der September einen Rekord. Denn seit Beginn der Aufzeichnungen war kein September so warm ausgefallen. Relativ zur Klimaperiode 1981 - 2010 war er 3,8°C zu warm. Regionale Unterschiede gab es zwar, doch sie fielen recht gering aus. Im Norden war es meist 3,5°C zu warm, im Südwesten bis zu 4°C.


Grund waren vor allem die vielen Hochdruckgebiete, die meist für Sonnenschein sorgten und die Wolken in der Ferne hielten. Im Norden wurden fast 218 Sonnenstunden registriert, im Süden zwischen 258 und fast 262 Stunden. Mit einem durchschnittlichen Plus von fast 100 Stunden war dies der zweitsonnigste September seit 1951. Nur im Jahre 1959 gab es mehr Sonne.


Regen war entsprechend weniger zu uns durchgekommen. Obwohl zu wenig, gab es im Westen und Norden Deutschlands immerhin noch zwischen 30 und 70 Litern pro Quadratmeter. Doch im Süden und Osten des Landes fehlten erhebliche Mengen. In Brandenburg und Berlin ging nur ein Drittel des üblichen Regens nieder.


Es bleibt nun abzuwarten, wie sich der Oktober entwickelt. Gleich zu Beginn gab es wieder sommerliche Temperaturen. In den nächsten Tagen wird es zwar kühler, aber das ist nur vorübergehend. Denn schon am kommenden Wochenende könnte es wieder sommerlich werden. Langfristig steht dann aber eine weitere Abkühlung an. Gegenüber den klimatisch üblichen Werten ist und bleibt es jedoch noch immer viel zu warm.


Redaktion meteo.plus