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Weltweit etwas weniger zu warm

[09.08.2020]

Das weltweite klima­tische Plus war im Juli etwas zurück­gegangen. Die Satelliten konnten feststellen, welche Regionen dies bewirkten.


Die erdumkreisenden Satelliten konnten für den Juli einen leichten Rückgang der weltweiten klimatischen Anomalie feststellen. Demnach ist für den gesamten Globus ein Rückgang von 0,02°C auf derzeit 0,74°C ermittelt worden. Die Kontinente blieben mit einer durchschnittlichen Temperaturabweichung von 0,89°C fast unverändert, die Ozeane hingegen senkten ihren Anteil an der Klimaerwärmung um 0,03°C auf derzeit 0,67°C. Alles in allem nur geringe Veränderungen.


Die Kontinente blieben im Gesamtwert zwar fast unverändert, dennoch gab es regional markante Unterschiede. So nahm das klimatische Plus in den Tropen um 0,04°C auf 0,63°C zu, nördlich und südlich den Tropen sank es hingegen um 0,02°C.


Auf den Ozeanen gab es fast ähnliche Verhältnisse. In den tropischen Gewässern stieg die Klimaabweichung um 0,08°C an, nördlich davon ebenfalls, sogar um 0,12°C. Weiter im Süden nahm sie hingegen um 0,23°C ab.


Nördlichen den Tropen sind die Kontinente und Meere derzeit gleichermaßen 1,02°C zu warm. Südlicher sind die Kontinente 0,95°C zu warm, die Meere hingegen nur 0,43°C. Der Unterschied zwischen Land und Wasser ist dort derzeit relativ stark ausgeprägt.


Da sich der ENSO-Index nun bereits den dritten Monat in Folge im negativen Bereich befindet, ist von einer weiteren Abnahme der weltweiten Klimaanomalie auszugehen. Nun bleibt abzuwarten, welcher Wert für die Entwicklung der globale Temperatur auf Basis der weltweiten Wetterstationen berechnet wird.


Redaktion meteo.plus