3.226.72.194

Viele Sonnenflecken zu beobachten

[03.07.2024]

Auf der Sonne sind derzeit et­liche Flecken­grup­pen zu fin­den. Man­che von ihnen wei­sen eine kom­plexe Struk­tur auf und laden zur Be­ob­ach­tung ein.


Die Aktivität der Sonne hatte sich in der zweiten Juni-Hälfte kontinuierlich gesteigert. Zum Monatswechsel waren Indexwerte von 200 dabei. Doch im Juli schwächte sich die Sonne bisher wieder langsam ab. Heute lag der Aktivitätsindex voraussichtlich nur noch bei 185.


Aktive Regionen gibt es auf der Sonne trotzdem reichlich. Aktuell sind 13 Gruppen zu erkennen. Nur die neueste im Südosten der Sonnenscheibe hat noch keine Laufnummer erhalten. Doch diese Gruppe kann bereits mit einem Sonnenfleck von der Größe unserer Erde aufwarten.


Am Nordwestrand wird morgen eine Gruppe fast verschwinden, am Südwestrand zwei Gruppen. Die aktive Region 3733 befindet sich in der westlichen Hälfte und zieht direkt am Sonnenäquator entlang. Südlich von ihr befinden sich die Gruppen 3731 und 3729. Der folgende Ausschnitt der aktuellen Ansicht unserer Sonne zeigt die komplexe Struktur der drei Gruppen.



Abb. 1: Sonnenfleckengruppen 3731, 3729 und 3733 am 3. July 2024 (Quelle: NASA).


Aufgrund der Nähe einiger Fleckengruppen zum westlichen Horizont, wird der Aktivitätsindex der Sonne in den nächsten Tagen zurückgehen. Doch die neue Gruppe am Südostrand könnte mit ihrem großen Fleck und weiteren in der Umgebung den Verlust etwas abfedern. Es bleibt spannend, was uns in diesem Bereich erwartet.



Abb. 2: Neue Sonnenfleckengruppe am südöstlichen Horizont (Quelle: NASA).


Die Gesamtabstrahlung der Sonne verbleibt trotz den Schwankungen in den letzten Wochen weiterhin auf hohem Niveau. Die Werte liegen zudem höher als im vorherigen Sonnenzyklus. Der aktuelle Sonnenzyklus 25 fällt damit, wie bereits 2020 prognostiziert, etwas stärker aus als der Vorherige. Nun bleibt abzuwarten, ob im Jahre 2025 das Maximum eintreten wird oder ob in den beiden Folgejahren sogar ein zweites Maximum erfolgt. Dieses Phänomen trat bei den letzten Zyklen immer wieder auf.


Redaktion meteo.plus