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Hurrikan TEDDY dreht weiter auf

[17.09.2020]

Die Stürme auf dem Nordatlantik werden derzeit weniger. Dafür dreht einer von ihnen nun richtig auf. Gefahr droht derzeit aber nur im Südchinesischen Meer.


Die Überreste des Hurrikans SALLY ziehen derzeit noch als Tropentief über den Südosten der USA. Etwas stürmisches Wetter und einiges an Regen führen dort aber nicht mehr zu starken Unwettern. In den nächsten Tagen wird sich das Wetter wieder beruhigen.


Tropensturm VICKY hat sich zum Tropentief abgeschwächt und zieht weiterhin weit draußen durch den Nordatlantik. Tropentief KARINA vor der Westküste Mexikos hat sich nun vollständig aufgelöst. Somit ist es im Ostpazifik derzeit wieder ruhig.


Übrig geblieben von den sturmreichen Tagen auf dem Nordatlantik ist nur Hurrikan TEDDY. Er verstärkte sich in den letzten 12 Stunden erheblich. Mittlerweile erreichen seine Windgeschwindigkeiten 194 bis 241 km/h. Der Luftdruck im Zentrum ist bereits auf 957 hPa zurückgegangen. Diese Werte klassifizieren Hurrikan TEDDY für die Kategorie 3 auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala.


TEDDY wird wohl auf dem Nordatlantik verbleiben und noch kein bewohntes Land bedrohen. Die Bermuda-Inseln liegen jedoch wieder auf seinem Weg. Dort könnte er laut den aktuellen Vorhersagen zum Wochenwechsel eintreffen, sehr wahrscheinlich deutlich stärker.


Ein weiterer Sturm könnte sich bereits in den nächsten Tagen bilden, der wieder dem Pfad von Hurrikan TEDDY folgen könnte. Sehr stark soll dieser aber nicht ausfallen.


Hurrikan PAULETTE hatte sich bereits aufgelöst, zieht jedoch momentan als starker Sturm über den Nordatlantik nach Osten. Den Prognosen zur Folge wird der Sturm Richtung Süden abdrehen und wieder Form annehmen. Dies könnte für die Region der Azoren Unwetter bedeuten.


Bedrohlich wird wird es derzeit für die Küste des Vietnam. Tropensturm NOUL ist von den Philippinen aus über das Südchinesische Meer gezogen und wird in den nächsten Tagen das Land erreichen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Sturm nach Norden abdreht und auf die Küste Südchinas trifft.


Redaktion meteo.plus