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Kühlnasser Start in den Mai

[01.05.2021]

Der Wonnemonat Mai hat be­gonnen, aber meist ist Land­regen unter­wegs und die Temperatur­en sind keines­wegs früh­lings­haft.


Der April endete vor allem im Süden Deutschlands mit viel Regen. Im südlichen Bayern waren sogar heftige Gewitter unterwegs. Oft fielen 10 bis 20 Liter pro Quadratmeter, auf der Schwäbischen Alp teilweise auch mehr. In Teilen Thüringens und Sachsens, sowie im Emsland zogen ebenfalls ein paar Schauer durch. Doch sie brachten nur wenig Regen.


Heute war erneut der Süden dran. Wieder sind dort seit der Nacht Schauer und Landregen unterwegs. Die Regensummen dürften meist 5 bis 10 Liter pro Quadratmeter erreichen. Einige der Schauer ziehen nach Thüringen und Sachsen weiter. In Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind Schauer und kleinere Gewitter unterwegs.


In den restlichen Gebieten ist es zwar trocken, doch der Himmel ist meist sehr mit Wolken verhangen. Höhere Schleierwolken schwächen zudem das Licht der Sonne ab, wo es noch durch die tieferen Wolken dringt. Der Mai scheint fortzusetzen, was der April auch schon konnte.


In den nächsten Tagen wird es meist trüb weitergehen und sogar wieder kühler werden. Nachdem Tief CHRISTIAN Ende April Regen brachte, ist es derzeit Tief DANIEL über den Balearen, das dem Mai einen kühlen Start bereitet. Auf dem Atlantik wartet bereits das nächste Tief. Doch EUGEN kommt dort nicht groß voran, da es von einer Hochdruckbrücke zwischen dem Azorenhoch und einem Hoch über Grönland blockiert wird.


Laut den aktuellen Vorhersagen erreichen die Tageshöchsttemperaturen bis Montag noch 11 bis 16°C. Ab Dienstag geht es dann jedoch erneut kühler und nasser weiter. Bei Temperaturen von höchstens 8 bis 11°C, südlich der Donau auch bis zu 18°C, geht es dann mit viel Regen weiter. Am meisten betroffen ist der Süden Deutschlands, wo es wahrscheinlich 20 bis 30 Liter Regen am Tag geben wird. In Baden-Württemberg könnten diese Werte auch noch weit übertroffen werden. In den übrigen Landesteilen werden oft nur Schauer durchziehen.


Am morgigen Sonntag ist vor allem in Baden-Württemberg und Bayern Vorsicht geboten. Dort berechnen die Modelle derzeit Tagesmengen von 10 bis 40 Liter pro Quadratmeter. Am meisten betroffen ist dabei die Region südlich der Donau. Am Dienstag wird es zudem deutschlandweit recht windig. An der Küste werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erwartet, im Süden nur noch um die 20 km/h.


Redaktion meteo.plus