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Tropenstürme bedrohen Land

[10.10.2023]

Derzeit sind mehrere Tropen­stürme in ver­schiede­nen Be­reichen des Pazifiks unter­wegs, die be­wohnte Ge­biete be­drohen und für schwere Un­wetter sor­gen.


Tropensturm KOINU, der seit Tagen an der südlichen Küste Chinas entlangzog, hat sich nun aufgelöst. Die Unwettergefahr geht damit in der Region zurück. Doch im Westpazifik sorgt nun ein anderer Sturm für Chaos. Tropensturm BOLAVEN hat sich dort zum Taifun verstärkt und erreicht bereits Wind­geschwindig­keiten von 157 bis 222 km/h. Der zentrale Luftdruck beträgt nur noch 950 hPa.


Der Taifun zieht derzeit über die Nördlichen Marianen hinweg und wird der Inselgruppe in nördlicher Richtung folgen. Das bedeutet eine Reihe von Unwettern entlang der mittleren Region der Inselkette. Laut den aktuellen Vorhersagen wird sich BOLAVEN auch noch deutlich verstärken.


Im Ostpazifik waren seit ein paar Tagen gleich zwei Tropenstürme eng beseisammen unterwegs. Tropensturm MAX ist heute auf die Küste des südlichen Mexikos getroffen und löst sich nun dort auf. Die Windgeschwindigkeiten gehen deutlich zurück und die ergiebigen Regenfälle werden nach und nach abnehmen.


Doch etwas weiter nördlich steht der nächste Landfall an. Dort hat sich Tropensturm LIDIA vor der Küste zum Hurrikan verstärkt. Der Sturm nimmt Kurs auf die Küste und wird dort morgen an Land gehen. Die Wind­geschwindig­keiten betragen derzeit 157 bis 194 km/h. Der zentrale Luftdruck ist auf 971 hPa zurückgegangen.


Im Nordatlantik ist momentan kein Tropensturm unterwegs. Doch in der Enge zwischen Westafrika und dem Osten Südamerikas hat sich bereits ein Sturm ausgebildet, der Potenzial für das nächste Tropentief der Region besitzt. Ob sich das System auch zu einem Tropensturm ausbilden kann, ist noch unklar.


Redaktion meteo.plus