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Weiterhin zu trocken

[27.04.2021]

Nachdem das Jahr 2021 eher aus­ge­glichen begann, hat sich nun wieder Trockenheit ein­ge­schlich­en. In einigen Region­en wird es schon wieder kritisch.


Seit März diesen Jahres ist es in vielen Regionen Deutschlands wieder viel zu trocken geworden. Dies wird nun immer deutlicher sichtbar. Die Pegelstände an den Flüssen liegen seit Wochen im unteren Bereich. Alle großen Flüsse zeigen bereits trockene Uferbereiche. Am Unterlauf des Mains fallen die Pegel sogar schon in den Niedrigwasserbereich.


Das geringe Regenaufkommen spiegelt sich auch in der Natur wider. Fast für ganz Deutschland gilt laut dem Deutschen Wetterdienst der Waldbrandgefahrenindex 3 von 5. Stellenweise treten auch schon Regionen mit Stufe 4 auf. Auch Grasland ist bereits stark gefährdet. Der Graslandfeuerindex erreicht in weiten Teilen schon Stufe 4 von 5. Nur im Nordwesten Deutschlands und in Schleswig-Holstein sieht es etwas besser aus.


Schon in den letzten Jahren hatten die teils ganzjährigen Trockenphasen einen großen Einfluss auf die Bodenfeuchte. Die Böden trockneten landesweit aus. Regen fiel zu selten, um das Defizit auszugleichen. In Baden-Württemberg und Bayern, in Nordhessen und dem östlichen Niedersachsen, sowie in den neuen Bundesländern herrscht verbreitet extreme Trockenheit im Erdreich. Nur in wenigen Gebieten im Nordwesten und im westlichen Rheinland-Pfalz ist ausreichend Wasser im Boden vorhanden. In der südlichen Hälfte Deutschlands herrscht jedoch bereits Dürre im Oberboden.


Die aktuellen Vorhersagen gehen davon aus, dass ab Mittwoch im Südwesten Regenschauer aufziehen und bis zu 5 bis 6 Liter pro Quadratmeter bringen könnten. Am Donnerstag breiten sich diese Richtung Norden und Osten aus und es können örtlich 10 bis 20 Liter Regen möglich sein. Am Wochenende, zum Start des Wonnemonats Mai, stellen sich dann auch im Westen deutlich höhere Regensummen ein, die hoffentlich etwas Entspannung bringen werden.


Redaktion meteo.plus