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Wenig Wasser in den Flüssen

[13.06.2023]

Schon seit einigen Wochen sind er­gie­bige Regen­fälle in Deutsch­land selten ge­wor­den. Nur ver­ein­zel­te Ge­witter brach­ten lokal etwas Regen. Ins­ge­samt war es aber deut­lich zu wenig.


Für nur wenige Tage fiel bisher im Juni Regen. Und dieser kam meist nur lokal durch Schauer und Gewitter zusammen. Einige Regionen blieben dabei jedoch trocken und leiden mittlerweile an einem großen Regendefizit. An unserer Wetterstation in Nierstein fielen seit dem 14. Mai nur 0,4 Liter Regen pro Quadratmeter.


Vor allem aber am oberen Rhein, am Oberlauf der Donau sowie in weiten Teilen Norddeutschlands kam in diesem Monat kaum oder noch kein Regen vorbei. Dadurch herrscht in diesen Regionen bereits auch die höchste Alarmstufe bezüglich der Waldbrandgefahr. Lokal kommt es bereits zu Bränden.


Aber auch die Flusspegel spiegeln die Defizite deutlich wider. Am Rhein liegen die Wasserstände zwar noch etwas über den Niedrigwassern, aber an Mosel, Main, Donau, Ems und Elbe wird es nur noch wenige Tage dauern, ehe dort die Pegel wieder in den Bereich des Niedrigwassers fallen. An Saale und Aller ist dies bereits der Fall.


Die aktuellen Prognosen zeigen erst für Freitag mal wieder Regen an. Dieser wird voraussichtlich vor allem im Osten Deutschlands erwartet. Aber auch im Süden sind vereinzelt Schauer unterwegs. Ab dem Wochenende soll es jedoch wieder trocken bleiben, bei steigenden Temperaturen.


Redaktion meteo.plus