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Zyklon DJOUNGOU

[17.02.2024]

Derzeit sind einige Stürme in der süd­lichen Hemi­sphäre unter­wegs. Der Stärkste hält sich im süd­lichen Indi­schen Ozean auf. Weitere könn­ten in den nächs­ten Tagen hinzukommen.


Von Australien bis nach Samoa sind derzeit eine Reihe von Stürmen unterwegs. Der ehemalige Tropensturm LINCOLN zieht momentan über den Norden Australiens westwärts. Vor den Küsten der östlichen Inseln Vanuatus zieht seit mehreren Tagen Tropentief 05F hin und her. Er ist schwach und sorgt hauptsächlich für intensive Regenfälle.


In der Region Samoas zog zuletzt Tropentief 10F vorbei. Mittlerweile entfernt sich der Sturm weiter südostwärts und bedroht aktuell keine bewohnten Gebiete. Eine Verstärkung zu einem Tropensturm ist nicht mehr zu erwarten. Tropentief LINCOLN hingegen könnte auf seinem Weg an die Westküste Australiens noch einmal Kraft gewinnen und sich vielleicht erneut zum Tropensturm verstärken.



Abb. 1: Mehrere Tropenstürme und Tiefs sind derzeit im Süden unterwegs.


Im südlichen Indischen Ozean hingegen zieht Zkylon DJOUNGOU über das Meer hinweg. Weit östlich von Madagaskar bedroht er auf seinem Wege keine bewohnten Inseln. Auf dem offenen Meer betragen die Windgeschwindigkeiten 167 bis 222 km/h. Der zentrale Luftdruck ist auf 960 hPa zurückgegangen.


Doch nordöstlich der Küste Madagaskars wird sich sehr wahrscheinlich schon morgen ein neues Tropentief bilden. Es hat den aktuellen Vorhersagen zufolge auch Potential für den nächsten Tropensturm in der Region.


Auf den übrigen Ozeanen sind derzeit keine Tropenstürme unterwegs. Doch vor der Ostküste Brasiliens zieht aktuell ein stärkerer Sturm vorbei. In dieser Region kommt es zwar selten zur Ausbildung von Tropenstürmen, doch dieser Sturm erzeugt bereits einen intensiven Windwirbel, der bis Anfang der neuen Woche noch stärker werden kann.


Redaktion meteo.plus